Tag der Zahngesundheit 2026: Das Jahresthema und die wichtigsten Alltagstipps

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Jedes Jahr am 25. September ist Tag der Zahngesundheit. Der Aktionstag wird seit 1991 in Deutschland begangen und steht jedes Jahr unter einem neuen Motto, das ein bestimmtes Thema rund um die Mundgesundheit in den Vordergrund rückt. 2026 lautet es: „Gesund beginnt im Mund – Kau dich fit!“ Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Rolle eine gute Kaufähigkeit für die Gesundheit im Alltag spielt. Ein Thema, das auf den ersten Blick selbstverständlich klingt, aber bei näherer Betrachtung viele Menschen betrifft.

Was das Motto bedeutet – und wie es praktisch hilft

Kauen ist mehr als ein mechanischer Vorgang. Wer uneingeschränkt kauen kann, nimmt in der Regel ausgewogener und vielseitiger Nahrung zu sich. Wer Schmerzen beim Kauen hat, schlecht sitzenden Zahnersatz trägt oder Zähne verloren hat, weicht unbewusst auf weichere, oft weniger nährstoffreiche Kost aus. Das kann sich langfristig auf den gesamten Organismus auswirken, auf Gewicht, Verdauung und Wohlbefinden.

Kaufähigkeit hängt dabei von mehreren Faktoren ab: dem Zustand der Zähne, der Versorgung mit Zahnersatz, der Funktion des Kiefergelenks und der Mundmuskulatur. Der diesjährige Aktionstag will dafür sensibilisieren, dass der Erhalt dieser Funktion aktiv angegangen werden sollte, nicht erst dann, wenn Probleme spürbar werden.

Kernaussagen des Mottos

Das Motto richtet sich an alle Altersgruppen. Bei Kindern und Jugendlichen geht es darum, gesunde Zähne von Anfang an zu erhalten und Karies oder Fehlstellungen frühzeitig zu behandeln, bevor die Kaufunktion beeinträchtigt wird. Im mittleren Lebensalter rücken Zahnverlust durch Parodontitis oder Karies in den Fokus. Bei älteren Menschen geht es häufig darum, vorhandenen Zahnersatz regelmäßig überprüfen zu lassen und sicherzustellen, dass er noch gut sitzt und seine Funktion erfüllt.

4 Maßnahmen, die wirklich zählen

Mundgesundheit lässt sich im Alltag mit wenigen, aber konsequenten Schritten aktiv erhalten.

Zweimal täglich gründlich zähneputzen bleibt die wichtigste Grundlage. Wer die Zahnzwischenräume zusätzlich mit Zahnseide oder Interdentalbürsten reinigt, entfernt Beläge, die die Zahnbürste nicht erreicht.

Regelmäßige Kontrolltermine beim Zahnarzt ermöglichen es, Veränderungen früh zu erkennen, bevor sie die Kaufunktion beeinträchtigen. Zweimal jährlich ist die allgemeine Empfehlung.

Eine professionelle Zahnreinigung ergänzt die häusliche Pflege und entfernt Zahnstein, der sich trotz guter Hygiene bilden kann.

Wer Zahnersatz trägt, sollte diesen regelmäßig auf Passform und Zustand kontrollieren lassen. Schlecht sitzender Zahnersatz belastet nicht nur das Kauen, sondern auch das Kiefergelenk und das Zahnfleisch.

Häufige Irrtümer kurz richtiggestellt

Viele glauben, Schmerzen seien das erste Zeichen für ein Zahnproblem. Das stimmt oft nicht. Karies, Parodontitis oder ein beginnendes Kiefergelenksproblem können lange beschwerdefrei verlaufen und dennoch fortschreiten. Regelmäßige Kontrollen sind deshalb kein Luxus, sondern sinnvolle Vorsorge.

Ein weiterer Irrtum: Wer Zahnersatz trägt, brauche keine Zahnarzttermine mehr. Auch Prothesen und Implantate müssen regelmäßig kontrolliert werden, da sich das Kieferknochen mit der Zeit verändert und der Sitz von Zahnersatz darunter leiden kann.

Fazit

Der Tag der Zahngesundheit 2026 ist kein reiner Informationstag, sondern ein Anlass, die eigene Mundhygiene und Versorgung zu überprüfen. Das diesjährige Motto erinnert daran, dass Kauen eine unterschätzte Funktion ist, die es wert ist, erhalten zu werden. Wer Fragen zur eigenen Kaufähigkeit oder zum Zustand des Zahnersatzes hat, kann das Team von Zahnarzt Herne gerne ansprechen. Ein Termin ist bequem online buchbar.

Ihr Zahnarzt Herne Team von Dr. Olivier

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